Risiken und Nebenwirkungen von Cialis
Im Gegensatz zu ähnlichen Präparaten erzielt Tadalafil schon bei niedriger Dosierung eine hohe Wirksamkeit und eine lang anhaltende Wirkdauer. Diese niedrigere Dosierung hat den Vorteil, dass nur geringe Nebenwirkungen auftreten. Cialis ist daher sehr gut für Patienten geeignet, die zum ersten Mal Medikamente zur Behandlung von Potenzstörungen einnehmen. Man sollte aber beachten, dass jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht. Die nachfolgend angesprochenen können auftreten, müssen aber nicht. Einige Menschen reagieren allergisch auf Medikamente, in diesem Fall sollte sofort ein Arzt oder Apotheker informiert werden.
Nebenwirkungen
Häufig beobachtete Nebenwirkungen von Cialis sind Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Hautrötungen mit Hitzegefühl (Flush), Verdauungsstörungen (zB. Sodbrennen, Völlegefühl, Übelkeit, Oberbauchschmerzen) und Rückenschmerzen. Auch eine verstopfte Nase und gelegentlich Augenentzündungen können Begleichterscheiungen bei der Einname von Cialis sein. Aufgrund der langen Wirkungsdauer von Tadalafil können Nebenwirkungen über mehrere Tage hinweg auftreten bzw. bei wiederholter Einnahme nicht vollständig abklingen.
Gegenanzeigen und Wechselwirkungen
Cialis sollte nicht gleichzeitig mit anderen potenzfördernden Medikamenten eingenommen werden. Kinder unter 18 Jahren und Patienten, die infolge bestimmter Vorerkrankungen ein geschwächtes Immunsystem haben und sich in einem schlechten körperlichen Gesundheitszustand befinden, müssen grundsätzlich auf die Einnahme potenzfördernder Medikamente verzichten. Medikamente, die zur Behandlung von Herzerkrankungen verwendet werden, können Nitrate oder NO-Donatroen enthalten, die in Kombination mit Taladafil in seltenen Fällen starken Blutdruckabfall und Herz-Kreislaufversagen zur Folge haben können.
Ist eine Herzerkrankung bekannt, könnte eventuell nach Absprache mit dem behandelnden Arzt eine individuelle Dosierung oder eine Alternativtherapie angestrebt werden. Neben Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten auch Menschen mit niedrigem Blutdruck (Hypotonie), Leberfunktionsstörungen oder Menschen mit einem vor kurzem erlittenem Schlaganfall von der Einnahme von Cialis absehen. Sollte dies nicht befolgt werden, drohen im Ernstfall schwerwiegende Folgeschäden. Bestimmte Medikamente gegen Infektionen mit Bakterien, Viren oder Pilzen, sowie die Einnahme mit Grapefruitsaft können die Nebenwirkungen von Tadalafil erhöhen. Patienten, die zu einer Dauererektion (Priapismus) neigen oder deren Penis anatomisch deformiert ist sollten das Medikament nur mit Vorsicht anwenden.
Überdosierung
Tadalafil kann unter Umständen zu einer schmerzhaften Dauererektion führen. Diese muss sofort ärztlich behandelt werden, da dies sonst Gewebeschäden und Potenzverlust zur Folge haben könnte.
Cialis sollte nie ohne ärztliche Indikation und vorherige eingehende Untersuchung eingenommen werden.